Dauerhafte Haarentfernung: Das Problem an der Wurzel packen

Meistens nehmen wir unser Haar für selbstverständlich. Es ist einfach da und wenn wir es nicht mehr sehen wollen, können wir es entfernen. Die Bestandteile des Haares sind jedoch ein komplettes und komplexes System, was man mit blossem Auge nicht erkennen kann. Diese Tatsache sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man sich mit den verschiedenen Haarentfernungs-Methoden auseinandersetzt.

Wie funktioniert die Haarentfernung?

Mit einem Blick auf die Abbildung lässt sich erahnen, was bei den verschiedenen Haarentfernungs-Methoden passiert:

Rasieren

Beim Rasieren schneidet die Klinge das Haar kurz über der Haut ab, lässt den Rest des Haares aber gesund zurück, sodass es weiter wachsen kann. Deswegen dauert es manchmal nur ein paar Stunden, bis die ersten Haarstoppel wieder sichtbar werden und nur wenige Tage, bis das Haar wieder genauso lang ist wie vor dem Rasieren.

Haarentfernungs-Creme

Ähnlich wie beim Rasieren, wirkt die Haarentfernungs-Creme nah an der Hautoberfläche, wo sie das Haar auflöst. Sie dringt nicht bis zur Wurzel. Das Haar wird also nach wenigen Tagen schon wieder sichtbar sein. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Creme dennoch, wenn auch begrenzt, in die Follikel eindringt und dadurch das Haar etwas tiefer entfernt als beim Rasieren. Somit entstehen keine scharfen oder harten Kanten.  

Wachsen

Wachsen ist eine Form der Depilation. Dabei wird das Haar komplett entfernt. Das heisst, dass das Haar einschliesslich des Haarbulbus vollständig entfernt wird. Das bedeutet, dass die Follikel von Grund auf ein neues Haar bilden müssen (siehe Diagramm). Dieser Vorgang dauert bis zu vier Wochen und gibt Ihnen deutlich mehr „haarfreie“ Zeit.